andreas

Verwirrung! Ilsede statt Helmstedt?!

Warum hat der Parcours von Ilsede nur noch 12 Bahnen? Wo ist der Ilseder Wasserturm geblieben? Weggeweht? Warum fuhren wir nach Helmstedt, um in Ilsede zu spielen? Ilsede. Die wohl am meisten genannte Stadt in den Unterhaltungen der 43 Teilnehmer zwischen den Würfen beim Stopp der SONen-Tour in Helmstedt.

Der Sieg durch die Peiner Jung-Eule Fabian Kaune überraschte bei diesen Bedingungen nur den fachunkundigen Grashalm. Mit 64 Würfen nach 24 gespielten Bahnen verwies er die heimübervorteilten Helmstedter Blisginn und Cieslik sowie den benachteiligten Tee-Timer M. Schulenburg mit einem Wurf Vorsprung auf Platz 2.

Ob die Würfe einer jungen Eule anatomisch begünstigt im Wind besser zurechtkommen, als die der zwei ausgewachsenen Adler im eigenen Horst, müsste man bei tiefergehendem Interesse als Forschungsprojekt genauer analysieren. Falls dem so sein sollte, dann muss zwingend über ein Handicap von mindestens 8 Strafwürfen nachgedacht werden. Hier ist dann ganz klar SONen-Tour-TD Manni gefragt.

Umso höher zu bewerten ist der zweite Platz von Tee-Timer Michael Schulenburg. Denn nur die zwei neuangelegten Tees entsprachen den allgemeinen Gewohnheiten der regionalen Tees. Wenn man den asphaltierten Abwurf der Bahn 10 hinzunimmt, bleiben mathematisch bedingt noch 9 Tees übrig, mit denen eben jener Schulenburg zurechtkommen musste. Dieser deutliche Wettbewerbsnachteil ist leider nicht im Score vermerkt. Der erfahrene Tee-Timer, weiß aber die Leistung dementsprechend hoch einzuschätzen.

Ebenso herauszuheben ist die Leistung von C. Aranowski. Eine 68 und Platz 7 aus der kalten Hose zwischen Job, Familie und Hausaufgaben an einem Sonntagvormittag! Geheime, zeitlich optimierte und arg leistungsfördernde Trainingsinhalte müssen hier noch investigativ ermittelt werden.

Nächster Stopp der Nonstop-Veranstaltung ist der 30.07. in Braunschweig.

 

 

 

 

Bericht zum Collector Marathon 2017

Es gibt sehr viele Major, B und C Turniere in Deutschland, aber es gibt nur EINEN Collector Marathon! Der Iron Man der Discgolf Szene ging am Samstag, 17.06.17 zum vierten Mal über die Bühne, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes.

Spätestens seit Holger „the wolf“ Hielscher bei seinem letzten Putt des Collector Marathons 2016 um 22:30 Uhr ein gequältes: „Nie wieder!“, herauspresste und von dannen humpelte war auch dem Letzten klar: Marathon ist kein Ponyhof! Dennoch machten sich auch in diesem Jahr 18 unerschütterliche Recken und eine tapfere Lady auf den Weg, das größte Untier auf Erden zu besiegen: Den eigenen inneren Schweinehund! Dazu mussten 12 Parcours mit 150 Bahnen (Par 458) in 9 Orten an einem einzigen Tag bezwungen werden.

TD Folker Eckebrecht hatte im Vorfeld entschieden, den Allerpark in Wolfsburg aus dem Marathon heraus zu nehmen, was angesichts des parallel stattfindenden Allerparkfestes und der ohnehin problematischen Anlage des Parcours mit scheinbar endlosen Wartezeiten auf rollernde Kinder und rollatorende Senioren eine weise Entscheidung war. Eingefügt wurde dafür der blaue Kurs im Bürgerpark Braunschweig.

Um es vorweg zu nehmen: Allen gestarteten Marathonisten gelang es dadurch, in diesem Jahr ins Ziel zu kommen. Für die Starter ging es in aller Herrgottsfrühe los, sie schafften es zwischen 4:30 Uhr und 5:00 Uhr den ersten Drive zu setzen. Die Teams aus Bayreuth und Bremen, im letzten Jahr noch an der untergehenden Sonne gescheitert, zeigten sich diesmal noch ehrgeiziger und deutlich besser vorbereitet. Die Franken übernachteten auf der Ladefläche ihres Caddys direkt am Westpark, geduscht wurde am Madamenweg, indem man sich einen Kanister Wasser über den Kopf goss und selbst an das Mitführen von Verpflegung in Form fester Nahrung wurde diesmal gedacht. Chelle und Hans aus Bremen dopten sich mit eigens für den Marathon hergestellten Base Caps!

 

3 Siege am Tankumsee für Wolfenbüttel

Sonntag wurde das C-Turnier am schönen Tankumsee von „Just for Fun“ mit Unterstützung einiger Tee-Timers durchgeführt. Da das Wetter ebenfalls zum Baden einlud war der See mehr als voll. Oftmals musste auf den teilweise neu gestalteten Bahnen auf Grund von Passanten gewartet werden, letztendlich bereitete dies aber nur geringe Probleme. Leider wurden von der Verwaltung des Tankumsees auch Zusagen nicht eingehalten, dass die Zeltwiesen nic...ht vermietet werden würden. Dies beeinträchtigte den Spielablauf mehr als die vielen Badeurlauber. Doch es wurde auch Discgolf gespielt, und zwar richtig gut. Die Open machten es richtig spannend und 4 Tee-Timers landeten am Ende ganz vorne. Nach den ersten beiden Runden, die am Stück gespielt wurden, lagen Nik Eisel und Tobias Lülf mit 66 Wurf an erster Stelle. Geteilter 3. war Sebastian Wingert mit 67 Wurf. Nach den leckeren Nudeln in der Mittagspause fühlte sich Tobias Behrens berufen in den Kampf um Platz 1 einzugreifen. Er spielte die Hot-Round des Tages (30) und warf sich vom 6. Platz und der Chase Card ganz nach vorne. Mit 100 Wurf war im der Sieg nicht mehr zu nehmen. Der Leading Flight verspielte 4 Würfe Vorsprung auf Tobias. Sebastian Wingert (102) konnte den 2. Platz klar machen und Nik Eisel, sowie Tobias Lülf landeten mit 103 Wurf auf dem geteilten 3. Rang. Die weiteren Platzierungen: 10. Carsten Hoberg (113), 15. Willem Weber (117), 18. Christoph Hoffmann (118), 21. Andreas Martin (121), 23. Dominic Neumann (125) und 24. Dean Tanner (132). Bei den Masters konnte Mirko Kurlvink seinen Erfolg vom Vortag aus Helmstedt wiederholen und landete nach 3 soliden Runden mit einem Score von 111 auf dem 3. Platz! Detlef Werner wurde mit 114 Wurf 7. und Florian Babic belegte den 14. Platz mit 127 Wurf. Ebenfalls das Ergebnis des Vortages lieferte Wolfgang Breuer ab.

Tee-Timers 2x in Helmstedt erfolgreich

Die Eagles aus Helmstedt waren verantwortlich für 2 super organisierte Turniere an den letzten beiden Wochenenden. Zuerst wurde im Piepenbrinkpark das 2. Major der Saison veranstaltet. Bei durchwachsenem Wetter starteten 6 Open und 3 Masters, die anderen Klassen waren leider nicht besetzt, da die Startplätze in Helmstedt innerhalb kürzester Zeit vergeben waren. Bei den Open startete kurzfristig auch noch der einzige deutsche Profi Simon Lizotte. Simon Lizotte zeigte dann auch von Anfang an, dass der Sieg nur über ihn gehen würde. Der einzige Tee-Timer, der in den ersten beiden Runden noch halbwegs folgen konnte war Marvin Tetzel! Dieser hatte jedoch schon 7 Wurf Rückstand und war geteilter Zweiter Simon Lizotte setzte sich letztendlich auch mit 161 Würfen ungefährdet durch. Marvin (175) verlor in der dritten Runde und im Finale weiter 3 Würfe auf Platz 2 und wurde schließlich 3. Die weiteren Platzierungen der Tee-Timers :7. Gene Rüdiger (180), 8. Tobias Behrens (183), 16. Elias Güldenhaupt (192), 21. Nik Eisel (199), 34. Ralf Bauerochse (193 nach 3 Runden). Bei den Masters setzte sich ebenfalls der Favorit in Person von Klaus Kattwinkel (183) durch. Tee-Timer Frank Brügmann (193) spielte in der 1. Runde noch um den Sieg mit, konnte dann aber den Score in den folgenden Runden nicht wiederholen und wurde wie Marvin bei den Open ebenfalls Dritter! Detlef Werner (178 nach 3 Runden) wurde 8. Und Folker Eckebrecht (180 nach 3 Runden) landete auf Platz 10.